Bewusstes Leben…

Hallo, ich bin Marlen, 13 Jahre alt und komme nach den Sommerferien ´19 in die 8. Klasse des Sibylla-Merian-Gymnasiums in Meinersen. Dort gehe ich, wie viele andere Kinder und Jugendliche, die sich für den Klimaschutz einsetzen, in die Erasmus AG „Sibylla goes green“.

Der Schwerpunkt dieser AG liegt auf Plastikmüll.

Am Sa. den 29.06.19 fanden 5 verschiedene Workshops statt. Ich hatte mich für den Workshop „Plakatreihe Fischers Fritze fischt…“ entschieden. Mit 5 anderen Mitschülern und 2 Betreuern, fuhren wir an den Tankumsee nach Isenbüttel (b. Gifhorn). Als erstes dachten wir uns Slogans aus, die von Plastikmüll handelten. Danach stellten wir diese nach und hielten sie in Bildern fest. Aufgrund unserer Transparenz und Aktion, weckten wir das Interesse der Menschen vor Ort.                 

Das Publikum war sehr begeistert und wir kamen mit Ihnen ins Gespräch, wo wir viele Fragen beantworteten aber auch Tipps gaben, wie im Alltag Plastikmüll vermieden werden kann.

In dem Workshop am Sa. 17.08.19, werden wir alles vorbereiten, was wir für unsere Präsentation „Sibylla kämpft gegen Plastikmüll“ vom 31.08. bis 02.09.19 am Strand in Heiligenhafen/Fehmarn benötigen. Dort wird ein großes Event „Beach-clean-up“ stattfinden, rund um den Umweltsurfer Mario Rodwald. Der aus Kiel stammende Kite-Europameister, hat bei Wettkämpfen und Showevents in den Meeren vor Südafrika bis Island schon Tausende Wellen „durchpflügt“. Immer häufiger landet er dabei mit seinem Kiteboard im Müll – Plastikmüll. Begleitet wird das Event vom NDR-Fernsehen. Voraussichtlicher Ausstrahlungstermin der Dokumentation „Der Umweltsurfer“ ist der 4. Oktober ´19 um 21.15 Uhr.

Mehr Information zur unsere Erasmus AG könnt Ihr auf unsere Homepage des Sibylla-Merian-Gymnasium Meinersen erhalten: http://www.gymnasium-meinersen.de/hp16/index.php?mact=News,cntnt01,detail,0&cntnt01articleid=178&cntnt01returnid=224

Ideen, die jeder ohne großen und kostspieligen Umfang umsetzten kann.

Alles fängt morgens im Bad an:

ersetze die Plastikzahnbürste aus eine aus Holz

– für den Plastikzahnputzbecher verwende ein Glas

– im Internet gibt es viele Tutorials zur Herstellung von Zahnpasta, Seife, Duschgel, Waschpulver etc.

– Tausche die Plastikhaarbürste, durch eine aus Holz aus

– den Plastikdeoroller gibt es natürlich auch aus Glas

– Haarsprays oder Deos gibt es auch flüssig im Zerstäuber

– modische Kleidung kann man wunderbar auf dem Flohmarkt erwerben oder auch selber verkaufen     

Weiter geht es mit dem Essen:                                                                                                                                  

Bist du schon mal auf die Idee gekommen dein Obst, Gemüse oder Kräuter selber anzubauen?                                              

Nein, warum nicht?         

Hier spart man nicht nur Kraftstoff, sondern man ist auch um ein vielfaches weniger dem Risiko, im Straßenverkehr ausgesetzt.  

Außerdem ist es ein schönes Gefühl, wenn man etwas aus eigener Ernte isst oder trinkt und da spreche ich aus eigener Erfahrung, wir bauen vieles selber an und verwerten es selbst. 

      

Obstsalat aus eigener Ernte von: Äpfel, Birnen, Pflaumen, Trauben, Physalis, Erd-, Him-, Blau-, Brom-, Johannes-, Stachelbeeren und Zitronen.

gem. Salat: Eisbergsalat, Tomaten, Gurken mit Topping: Walnüssen, Erd-, Him- oder Blaubeeren  

Kompott, Marmelade od. Kuchen: lässt sich leicht aus Rhabarber, Äpfel, Birnen, Pflaumen od. Beeren zaubern

Gelee: aus Trauben oder ein Mix aus Beeren

Säfte: aus Äpfel, Birnen oder Trauben grandios

                                                                                 

Mein Lieblingsgetränk I:

Eine Limette oder Zitrone wird in Scheiben geschnitten und in eine Glaskaraffe gegeben, einige Zweige Colakraut oder Zitronenmelisse kommen dazu, die Karaffe wird mit gekühlten Sodawasser und ggf. Eiswürfel (nach Belieben) aufgegossen, einfach lecker und sieht auch noch super aus.

Mein Lieblingsgetränk II:

Einige Zweige Waldmeister in ein großes Gefäß geben, klein geschnittene Erdbeeren kommen dazu, die Bowle wird mit gekühltem Wasser oder eigenem Saft aufgegossen, sehr lecker und ein tolles Erscheinungsbild.

Tipp Eiswürfel:

Eiswürfel pimpen wir auf, indem wir diese vor dem Einfrieren (mit abgekochten und erkalteten Wasser –  dadurch bleibt der Eiswürfel richtig klar) mit Beeren und Zitronenmelisse bestücken. Sieht nicht nur toll aus in Getränken, sie schmecken auch. Ist auch mit Säften umsetzbar, anstatt mit Wasser. 

Tipp Sodastream:

Seitdem wir unseren Sodastream (mit Glasflaschen) haben, ist das lästige Kistenschleppen und einkaufen weggefallen. Das Sprudelwasser schmeckt genauso gut wie gekauftes Wasser, ist günstiger, wir sparen zusätzlich Zeit und Kraftstoff ein.

Wenn du aber zu all dem keine Lust, Zeit und Platz hast, kannst du einfach das Obst, Kräuter, Gemüse, Milch, Eier, Öle, Fleisch oder Wurst vom Bauern aus dem Ort kaufen.

Deine erworbenen Produkte kannst du in mitgebrachten Dosen, Netze, Jutetaschen einpacken.

Ein zusätzlicher Vorteil, Du kannst Deinen Bauern zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen.    

                                                                                                                 

Fazit:

Für mich ist es jedes Mal ein Erlebnis, auf dem Bauernhof einzukaufen.

Die freilaufenden Hühner sind die ersten Tiere die ich sehe. Der Hund kommt zur Begrüßung angelaufen. Kühe grasen auf der Weide. Der Garten, wo die Produkte angebaut werden, ist zugänglich. In dem liebevoll gestalteten Einkaufslädchen, ist das Angebot so nett drapiert, dass ich gern sofort mit dem Verzehr starten würde.

Die Familien in mehreren Generationen, leben unter einem Dach und produzieren nur das, was sie für den Eigenbedarf und dem Hoflädchen benötigen. In netten Gesprächen mit der Familie, kann man viel über die artgerechte Tierhaltung oder den Anbau von div. Waren erhalten.

Qualitätsprodukte erworben zu haben, gibt mir und meiner Familie ein gutes Gefühl.

Ich hoffe, ich konnte euch von meinen Ideen und Einblicken begeistern und ihr habt Lust bekommen, dieses nachzuahmen.

Liebe Grüße                                                                                   

Marlen

One thought on “Bewusstes Leben…

  1. Ich gehöre einer Generation an, die wenig Dinge aus Plastik kannte, damals begann der Hype gerade. Es sollte ja alles einfacher werden!
    Einiges habe ich nicht mitgemacht, manchem konnte man nicht ausweichen, wie z. B. die Umstellung von Glas- auf Plastikflaschen oder Getränkekartons.
    Also, back to the roots!
    Damit nachfolgende Generationen die Umwelt noch genießen können und die älteren ihrer Verantwortung immer mehr bewusst werden.

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